Katzen fangen - aber richtig !

Man kann sich leicht vorstellen, dass sich verwilderte freilebende Katzen nicht so einfach fangen lassen. Die Tiere sind meist extrem scheu, meiden Menschen und trauen sich nur im Schutz der Dunkelheit aus ihren Verstecken.

Eine Chance, an diese Tiere heranzukommen, bietet sich meist nur an betreuten Futterplätzen. Gefangen werden die Katzen in sogenannten Futterfallen. Vor der Aktion muss unbedingt gewährleistet werden, dass keine hilflosen Jungtiere durch das Einfangen der Mutterkatze gefährdet werden. Die Mutter sollte erst gefangen werden, wenn die Babys etwa acht Wochen alt sind und schon selber fressen. Wurde versehentlich doch einmal eine säugende Katze gefangen, weil die Jungen zu gut versteckt waren, bemerkt der Tierarzt das aber mit Sicherheit. Die Katze muss dann sofort an den Fangplatz zurückgesetzt werden!

• Katzen einen Tag vor der Fangaktion nicht mehr füttern, damit der Hunger sie auch wirklich in die Falle treibt!

• Rechtzeitig zur üblichen Futterzeit die Falle möglichst unauffällig (getarnt durch Büsche, Äste etc.) plazieren

• Als Köder dient stark riechendes Futter, das weit an das hintere Ende im Inneren der Falle plaziert wird – eine Futterspur lockt die Katze zum Falleneingang

• Durch Berühren eines schrägen Brettes wird der Schließmechanismus ausgelöst, die Falle schnappt zu

Quelle: Tierheim Berlin

Bild: Tierhilfe mit Mut und Herz